• Der Beckenboden – Behandlung eines „Tabuthemas“

    Der Beckenboden – Behandlung eines „Tabuthemas“

    Regelschmerzen, Unterleibschmerzen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr zählen oftmals zu den tabuisierten Themen in der Medizin.

    Wann treten Schmerzen typischerweise auf?

    Häufig treten Beschwerden nach der Geburt, nach Kaiserschnitt oder nach Geschlechtsverkehr auf.
    Auch psychisch-traumatische Erlebnisse oder Vernarbungen nach Operationen führen nicht selten zu solchen „unklaren“ Beschwerden, unter denen Betroffene oft jahrelang leiden.

    Basis für die Behandlung ist die Kenntnis über den Zusammenhang von Kopfgelenken, Kiefergelenken, Wirbelsäule und Becken.

    Behandlung

    Die Behandlung von Beschwerden des Beckens und des Beckenbodens bei Frauen erfordern eine genaue Kenntnis der betreffenden Strukturen – des weiteren sind spezielle Behandlungstechniken notwendig, um Schmerzen in diesem sensiblen Bereich erfolgreich behandeln zu können.

    Unterschiedlichste Strukturen aus Faszien, Bändern und Muskulatur arbeiten mit diversen Schließmuskeln von Blase und Darm zusammen.

    Hilfe durch manuell-osteopathische Therapie

    Mit Hilfe spezieller osteopathischer Techniken kann bei den meisten betroffenen Patientinnen eine erhebliche Verbesserung der Beschwerden erreicht werden: Meistens sind nur 3-5 Behandlungen notwendig.

    Studienergebnisse

    In einer interessanten Studie (A.Sammer) wurde ein Patientengut von 55 Patientinnen retrospektiv aufgearbeitet:
    91% der betroffenen Patientinnen zeigten Blockierungen der Kopfgelenke, 86% Fehlfunktionen im Bereich des Übergangs Lendenwirbelsäule-Kreuzbein.
    Nach manuell-osteopathischer Behandlung zeigten 71% der Patientinnen eine deutliche Beschwerdebesserung.

    Wirksamkeit auch bei Kinderwunsch?

    Des Weitern ist erwähnenswert, dass es bei 6 Frauen mit teils seit Jahren unerfülltem Kinderwunsch nach erfolgter Therapie zeitnah doch zu Schwangerschaften gekommen ist.

    Kosten

    Die Kosten einer ärztlichen Behandlung liegen bei 78-93Euro. Die meisten Krankenkassen erstatten Ihnen einen großen Betrag dieser Kosten zurück.

    Beispiel 2017: AOK:  dreimal 50Euro, DAK dreimal 40Euro, Techniker Krankenkasse: dreimal 40Euro.

    Eine Erstattungsliste aller Krankenkassen finden Sie unter folgendem Link:

    http://www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html

    Sie sind betroffen?

    Damit wir uns zunächst einen Überblick über Ihre Beschwerden machen können, vereinbaren Sie zunächst einen Besprechungstermin bei Herrn Dr. Schellmann (Dipl. Osteopathie DGOM/EROP).

    Dieser Termin ist zunächst eine reine Kassenleistung – es fallen keine Extrakosten an.

    Wenn die Beschwerden bei der Untersuchung als gut behandelbar eingeschätzt werden, werden wir gemeinsam Termine für die osteopathischen Behandlungen vereinbaren.

    Weitere Therapieverfahren

    Bei besonders hartnäckigen Beschwerden hat es sich bewährt, im Anschluss an die osteopathischen Therapiesitzungen eine Akupunkturbehandlung folgen zu lassen.

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